Um nun auch ohne schwarze Leinwand im Hintergrund einen schwarzen Hintergrund zu erzeugen sind nun noch deine Kameraeinstellungen wichtig.
- Die Verschlusszeit sollte möglichst kurz sein (1/800 oder noch kürzer, je nach Lichtverhältnissen)
- Die Iso sollte angepasst werden, sodass das Pferd im Vordergrund noch beleuchtet wird
- Die Blende kann variabel geöffnet werden. Das solltest du an die generellen Lichtverhältnisse anpassen und an die jeweilige Pose, die du
gerade fotografieren möchtest
Durch die kurze Verschluss/Belichtungszeit wird dein Pferdebild nur sehr kurz belichtet. Die Zeit reicht dabei für die Kamera nur aus, um den Vordergrund ausreichend zu belichten. Für den Hintergrund bleibt keine Zeit mehr und er wirkt somit sehr dunkel bis schwarz. Mit der Iso sorgst du dafür, dass dein Pferd auf dem Bild noch genug ausgeleuchtet ist und nicht zu dunkel wirkt.
Je dunkler der Eingang hinter dem Pferd ist, desto weniger muss man später nachbearbeiten. Sollten doch kleine Lichtquellen im Hintergrund zu sehen sein, kannst du diese später mit deinem Bearbeitungs-Programm nachdunkeln. Das Pferd kannst du durch die Nachbearbeitung zusätzlich noch etwas hervorheben und den Ausdruck so verstärken. Am Ende erhältst du auch ganz ohne Studio ein tolles Pferdebild vor schwarzem Hintergrund.